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Katastrophenschutz mit Satellitendaten verbessern!

Katastrophenschutz vom heimischen Rechner - unter diesem Motto fanden sich 17 Schülerinnen und Schüler in den Abendstunden eines frühen Novembertages 2016 an der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik an der Leibniz Universität Hannover ein. Das Ziel des Abends war es den Blick aus dem Weltall zu nutzen um Überschwemmungen, Vulkanausbrüche und den Gesundheitsgrad von Vegetation zu bestimmen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Themengebiet der Fernerkundung und ersten Begegnungen mit „Satellitenorbits“, „spektralen Signaturen“, „Planck Kurven“ und „Merkmalsräumen“ ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich an die praktische Arbeit an bereitgestellten Satellitendaten des Elbhochwassers von 2002. Mit kurzen Anweisungen gelang es ihnen die Satellitenbilder grafisch wiederzugeben und jedes Pixel automatisch als Wasser, Wald, Feld oder Stadt einzuordnen. Ein temporaler Vergleich mit Daten vor und während der Überschwemmung sowie Entfernungs- und Flächenmessungen verliehen einen guten Überblick über die räumlichen Ausmaße der Katastrophe. Fernerkundliche Indizes sorgten zudem für Evaluationsmöglichkeiten der Vegetationsausdehnung und deren Gesundheitstand. Allen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelang die korrekte Klassifizierung der Erdoberfläche aus 900km Höhe und sie verließen die Universität mit einem neugewonnen Blickwinkel auf Fragen des Alltags.