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Berichte aus dem Berufsleben



M.Sc. Christian Schikschneit, Continental: "Die vielfältigen Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten im Master machen das Studium in Hannover so besonders."


M.Sc. Christian Schikschneit

Ingenieur für Testmethodenentwicklung

Continental Reifen Deutschland GmbH


Ich arbeite im Technologie-Zentrum der Continental Reifen Deutschland GmbH in Hannover. In meiner Tätigkeit bin ich für die Entwicklung von Testmethoden für PKW- und Motorradreifen verantwortlich. Die Entwicklung von Testmethoden umfasst u.a. die Umsetzung von Gesetzestests, die Validierung von internen Tests und die Entwicklung von neuen Testkonzepten. Insbesondere für die beiden letztgenannten Aufgaben kann ich das erlernte Wissen über das Auswerten von Messdaten, das Schätzen von Parametern und die Kenntnisse in der Messtechnik sehr gut einbringen.

Am Studium an der Leibniz Universität hat mich besonders die familiäre Atmosphäre, das praktische Arbeiten und Lernen in sehr kleinen Gruppen und der direkte und freundschaftliche Kontakt mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern angesprochen. Die vielfältigen Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten im Master machen das Studium in Hannover so besonders. Wer seine Zukunft in der Industrie sieht, sollte die Chance in jedem Fall nutzen, während des Studiums den Kontakt zu interessanten Unternehmen aufzubauen. Im Rahmen der Abschlussarbeit oder als studentische Hilfskraft hat man die beste Möglichkeit einen potenziellen Arbeitgeber kennenzulernen und sich selbst zu präsentieren.

M.Sc. Corinna Harmening, TU Wien: "Das im Studium vermittelte Wissen bildet eine sehr gute Grundlage für meine Forschungsaufgaben."

M.Sc. Corinna Harmening

Promovendin

Technische Universität Wien

 

Ich bin Projektassistentin an der TU Wien im Fachbereich Ingenieurgeodäsie. Ich forsche an neuartigen Auswerteansätzen zur Ermittlung von Deformationen aus flächenhaften Daten. Diese werden benötigt zur Überwachung von Ingenieurbauwerken, wie beispielsweise Staudämmen. Mich fasziniert die Forschung, weil ich fachlich viel lerne, der Austausch mit anderen Wissenschaftlern sehr spannend ist und ich mit der Promotion ein erstrebenswertes Ziel vor Augen habe. Nicht zuletzt hat mich natürlich auch das Angebot einer Assistenzstelle in der sehr schönen Stadt Wien gereizt.

Das im Studium vermittelte Wissen in Ausgleichungsrechnung und Deformationsanalyse ist eine sehr gute Grundlage, auf der ich jetzt mit meinen Forschungsarbeiten aufbauen kann. Die sehr individuelle und engagierte Betreung meiner Bachelor- und Masterarbeit hat mir zudem einen sehr guten Einstieg in das wissenschaftliche Arbeiten ermöglicht.

Dr.-Ing. Cord-Hinrich Jahn, LGLN: "Das überaus kollegiale Arbeiten in den Universitätsinstituten und unter den Studenten hat ein gutes Fachnetzwerk eröffnet, das wertvolle Dienst leistet."

Dr.-Ing. Cord-Hinrich Jahn

Fachbereichsleiter Landesbezugssysteme

Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)

 

Wir sind eingebettet in das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen. Unseren Nutzern stellen wir Daten unseres Satellitenpositionierungsdienstes SAPOS zur Verfügung. Mit unseren Festpunktinformationen AFIS können Vermssungsaufgaben mit höchster Präzision erledigt werden. In der Bundesrepublik Deutschland leite ich den Arbeitskreis Raumbezug, um zukunftsorientierte Aufgaben zu konzeptionieren. Als Leiter eines Fachbereichs verbinde ich personelle, wirtschaftliche und organisatorische Aufgaben mit fachlichen Belangen. Zusammen mit weiteren Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses arbeite ich täglich an der ganzheitlichen Aufgabe »Landesvermessung«. Während meines Studiums hatte ich die Gelegenheit über vielfältige Erfahrungen als Hilfsassistent gute Einblicke in das zukünftige Berufsfeld zu erlangen und profitierte von der breiten, oft fächerübergreifenden Ausbildung.

Das überaus kollegiale Arbeiten in den Universitätsinstituten und unter den Studenten hat ein gutes Fachnetzwerk eröffnet, das bis heute hält und wertvolle Dienst leistet.

M.Sc. Jana Schmidt, Volkswagen: "Mein Einstieg ins Unternehmen gelang durch meine Masterarbeit, die in Kooperation mit der Volkswagen AG entstanden ist."

M.Sc. Jana Schmidt

Entwicklungsingenieurin

Volkswagen AG

 

Ich arbeite als Entwicklungsingenieurin in der Fahrzeugsicherheit bei der Volkswagen AG in Wolfsburg. Mein Fachbereich befasst sich mit der integralen Sicherheit, in der Maßnahmen zur Unfallvermeidung und zur Unfallfolgenminderung kombiniert werden. Die daraus resultierenden Potentiale lassen sich in zukünftigen Fahrzeugfunktionen unter anderem mit Kameras umsetzen. In diesem Zusammenhang bilde ich die Schnittstelle zum Zulieferer als auch zu anderen Fachbereichen, indem ich Anforderungen an Kamerasysteme aus Funktionssicht stelle, prüfe und abstimme.

Veranstaltungen wie Bildanalyse, Digitale Bildverarbeitung und Photogrammetrie haben mir im Studium die nötigen Kenntnisse vermittelt, um im Beruf auch interdisziplinär als Ansprechpartner anerkannt zu sein. Zudem hilft mir das regelmäßige Programmieren in den praktischen Übungen heute dabei, meine alltägliche Arbeit zu optimieren und zu vereinfachen. Mein Einstieg ins Unternehmen gelang durch meine Masterarbeit, die in Kooperation mit der Volkswagen AG entstanden ist.

M.Sc. Jens Frey, DB ProjektBau: "Für Geodäten ist die Deutsche Bahn ein besonderes großer Arbeitgeber"

M.Sc. Jens Frey

Planungsverantwortlicher

DB ProjektBau GmbH

 

Ich arbeite bei der DB ProjektBau GmbH als Planungsverantwortlicher. Im Zuge von Eisenbahninfrastrukturprojekten (Bahnhöfe, Brücken, Gleise) leite und koordiniere ich dabei die Gesamtplanung aller Fachbereiche vom Entwurf über die Genehmigungsverfahren bis hin zur Vergabe von Bauleistungen.

Die Vielfältigkeit der Aufgaben ist im Planungsmanagement sehr groß, da in jedem Projekt ca. 10-15 Fachbereiche ineinandergreifen. Von den elektrotechnischen Anlagen über die Bautechnik bis hin zu ökologischen und abfallwirtschaftlichen Planungen und letztlich auch die Vermessung und das Flächenmanagement hat man tagtäglich Berührungspunkte mit verschiedensten Fachleuten. Hinzu kommen auch Lenkungsaufgaben, also das Steuern und optimieren von Prozessen, die Zielfindung mit externen Projektbeteiligten und Behörden, die Kosten- und Terminplanung sowie die Projektpräsentation, z.B. bei Podiumsdiskussionen. Meine Projekte kann ich eigenverantwortlich und selbstständig gestalten und damit auch meinen persönlich Fingerabdruck in der Eisenbahnlandschaft hinterlassen. Für Geodäten ist die Deutsche Bahn ein besonderes großer Arbeitgeber sowohl im Fach, als auch für Quereinsteiger.

Während des Masterstudiums habe ich eine Stelle bei der DB ProjektBau GmbH als Vermessungsingenieur angeboten bekommen. Nach Abschluss des Masters wurde mir angeboten, das Fachgebiet zu wechseln und mich stärker in weiterführende Tätigkeiten in unserem Kerngeschäft, dem Bauwesen und Projektmanagement herein zu entwickeln. Darauf hin war ich ein Jahr als Planungsingenieur für Verkehrsanlagen tätig, bevor ich meine derzeitige Stelle als Planungsverantwortlicher angetreten habe. Für den Wechsel von der Fachebene in eine Managementfunktion ist vor allem eine offene, kommunikative und präsente Persönlichkeit ausschlaggebend, welches man sehr gut durch gesellschaftliches Engagement, z.B. in der Fachschaftsarbeit, erlangen kann. Eine strukturierte Arbeitsweise und das effiziente Zeitmanagement, welches ich zum erfolgreichen absolvieren des Studium benötigte, sind heute ebenfalls sehr hilfreich.

Dipl.-Ing. Steven Piorun, MTU: "Die Inhalte der Vorlesungen kommen bei mir täglich zum Einsatz."

Dipl.-Ing. Steven Piorun

Verfahrensspezialist für optische Messtechnik

MTU Aero Engines Holding AG

 

Ich arbeite als Verfahrensspezialist für optische Messtechnik bei der MTU Aero Engines Holding AG in München. Mein Tätigkeitsfeld umfasst die Entwicklung von optischen Messsystemen sowie die Begleitung von Fertigungsentwicklung von neuen Triebwerksbauteilen und Verfahren. In der Luftfahrtbranche sind Qualität und die Einhaltung von kleinen Toleranzen extrem wichtig. Hierbei liefere ich Daten, um Prozesse exakt und präzise steuern zu können.

Während meines Studiums in Hannover habe ich die Bereiche Photogrammetrie und Ingenieurgeodäsie vertieft, was mein tägliches Arbeitsumfeld genau widerspiegelt. Die Inhalte der Vorlesungen von Ausgleichungsrechnung, Nahbereichsphotogrammetrie oder Industrievermessung kommen bei mir täglich zum Einsatz. Schon damals konnte man die Vielfältigkeit der Messmethoden in praktischen Übungen erlernen, die ich jetzt im Beruf einsetze.

Dr.-Ing. Stefan Willgalis, LGLN: "Am Studium in Hannover hat mir am meisten die enge Verbindung zwischen Theorie und praktischen Übungen gefallen."

Dr.-Ing. Stefan Willgalis

Ausbildungsleiter

Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)

 

Zu meinen Aufgaben gehört, die Landesgrenze von Niedersachsen mit den neun Nachbarländern abzustimmen. Dazu schließe ich Vereinbarungen mit den Verantwortlichen in den Nachbarländer über die technischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen ab und koordiniere die im Liegenschaftskataster durchzuführenden Arbeiten in den Regionaldirektionen des Landesamtes.

Am Studium in Hannover hat mir am meisten die enge Verbindung zwischen Theorie und praktischen Übungen gefallen. Das Studium in der kleinen Gruppe ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit mit den Lehrenden. Insbesondere die Praxisprojekte und die Geodätische Exkursion schaffen ein Gemeinschaftsgefühl unter den Studierenden. Die Möglichkeit, eigenen Interessenschwerpunkten im Studium nachzugehen, war überaus motivierend.

Die Vielfalt der Themen im Geodäsie-Studium rund um den "Arbeitsplatz Erde" fasziniert mich bis heute. Sie ist nach wie vor eine wesentliche Grundlage meiner täglichen Arbeit, insbesondere in der Beamtenausbildung.

M.Sc. Christian Schikschneit, Continental: "Die vielfältigen Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten im Master machen das Studium in Hannover so besonders."


M.Sc. Christian Schikschneit

Ingenieur für Testmethodenentwicklung

Continental Reifen Deutschland GmbH


Ich arbeite im Technologie-Zentrum der Continental Reifen Deutschland GmbH in Hannover. In meiner Tätigkeit bin ich für die Entwicklung von Testmethoden für PKW- und Motorradreifen verantwortlich. Die Entwicklung von Testmethoden umfasst u.a. die Umsetzung von Gesetzestests, die Validierung von internen Tests und die Entwicklung von neuen Testkonzepten. Insbesondere für die beiden letztgenannten Aufgaben kann ich das erlernte Wissen über das Auswerten von Messdaten, das Schätzen von Parametern und die Kenntnisse in der Messtechnik sehr gut einbringen.

Am Studium an der Leibniz Universität hat mich besonders die familiäre Atmosphäre, das praktische Arbeiten und Lernen in sehr kleinen Gruppen und der direkte und freundschaftliche Kontakt mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern angesprochen. Die vielfältigen Wahl- und Vertiefungsmöglichkeiten im Master machen das Studium in Hannover so besonders. Wer seine Zukunft in der Industrie sieht, sollte die Chance in jedem Fall nutzen, während des Studiums den Kontakt zu interessanten Unternehmen aufzubauen. Im Rahmen der Abschlussarbeit oder als studentische Hilfskraft hat man die beste Möglichkeit einen potenziellen Arbeitgeber kennenzulernen und sich selbst zu präsentieren.

M.Sc. Corinna Harmening, TU Wien: "Das im Studium vermittelte Wissen bildet eine sehr gute Grundlage für meine Forschungsaufgaben."

M.Sc. Corinna Harmening

Promovendin

Technische Universität Wien

 

Ich bin Projektassistentin an der TU Wien im Fachbereich Ingenieurgeodäsie. Ich forsche an neuartigen Auswerteansätzen zur Ermittlung von Deformationen aus flächenhaften Daten. Diese werden benötigt zur Überwachung von Ingenieurbauwerken, wie beispielsweise Staudämmen. Mich fasziniert die Forschung, weil ich fachlich viel lerne, der Austausch mit anderen Wissenschaftlern sehr spannend ist und ich mit der Promotion ein erstrebenswertes Ziel vor Augen habe. Nicht zuletzt hat mich natürlich auch das Angebot einer Assistenzstelle in der sehr schönen Stadt Wien gereizt.

Das im Studium vermittelte Wissen in Ausgleichungsrechnung und Deformationsanalyse ist eine sehr gute Grundlage, auf der ich jetzt mit meinen Forschungsarbeiten aufbauen kann. Die sehr individuelle und engagierte Betreung meiner Bachelor- und Masterarbeit hat mir zudem einen sehr guten Einstieg in das wissenschaftliche Arbeiten ermöglicht.

Dr.-Ing. Cord-Hinrich Jahn, LGLN: "Das überaus kollegiale Arbeiten in den Universitätsinstituten und unter den Studenten hat ein gutes Fachnetzwerk eröffnet, das wertvolle Dienst leistet."

Dr.-Ing. Cord-Hinrich Jahn

Fachbereichsleiter Landesbezugssysteme

Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)

 

Wir sind eingebettet in das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen. Unseren Nutzern stellen wir Daten unseres Satellitenpositionierungsdienstes SAPOS zur Verfügung. Mit unseren Festpunktinformationen AFIS können Vermssungsaufgaben mit höchster Präzision erledigt werden. In der Bundesrepublik Deutschland leite ich den Arbeitskreis Raumbezug, um zukunftsorientierte Aufgaben zu konzeptionieren. Als Leiter eines Fachbereichs verbinde ich personelle, wirtschaftliche und organisatorische Aufgaben mit fachlichen Belangen. Zusammen mit weiteren Kolleginnen und Kollegen unseres Hauses arbeite ich täglich an der ganzheitlichen Aufgabe »Landesvermessung«. Während meines Studiums hatte ich die Gelegenheit über vielfältige Erfahrungen als Hilfsassistent gute Einblicke in das zukünftige Berufsfeld zu erlangen und profitierte von der breiten, oft fächerübergreifenden Ausbildung.

Das überaus kollegiale Arbeiten in den Universitätsinstituten und unter den Studenten hat ein gutes Fachnetzwerk eröffnet, das bis heute hält und wertvolle Dienst leistet.

M.Sc. Jana Schmidt, Volkswagen: "Mein Einstieg ins Unternehmen gelang durch meine Masterarbeit, die in Kooperation mit der Volkswagen AG entstanden ist."

M.Sc. Jana Schmidt

Entwicklungsingenieurin

Volkswagen AG

 

Ich arbeite als Entwicklungsingenieurin in der Fahrzeugsicherheit bei der Volkswagen AG in Wolfsburg. Mein Fachbereich befasst sich mit der integralen Sicherheit, in der Maßnahmen zur Unfallvermeidung und zur Unfallfolgenminderung kombiniert werden. Die daraus resultierenden Potentiale lassen sich in zukünftigen Fahrzeugfunktionen unter anderem mit Kameras umsetzen. In diesem Zusammenhang bilde ich die Schnittstelle zum Zulieferer als auch zu anderen Fachbereichen, indem ich Anforderungen an Kamerasysteme aus Funktionssicht stelle, prüfe und abstimme.

Veranstaltungen wie Bildanalyse, Digitale Bildverarbeitung und Photogrammetrie haben mir im Studium die nötigen Kenntnisse vermittelt, um im Beruf auch interdisziplinär als Ansprechpartner anerkannt zu sein. Zudem hilft mir das regelmäßige Programmieren in den praktischen Übungen heute dabei, meine alltägliche Arbeit zu optimieren und zu vereinfachen. Mein Einstieg ins Unternehmen gelang durch meine Masterarbeit, die in Kooperation mit der Volkswagen AG entstanden ist.

M.Sc. Jens Frey, DB ProjektBau: "Für Geodäten ist die Deutsche Bahn ein besonderes großer Arbeitgeber"

M.Sc. Jens Frey

Planungsverantwortlicher

DB ProjektBau GmbH

 

Ich arbeite bei der DB ProjektBau GmbH als Planungsverantwortlicher. Im Zuge von Eisenbahninfrastrukturprojekten (Bahnhöfe, Brücken, Gleise) leite und koordiniere ich dabei die Gesamtplanung aller Fachbereiche vom Entwurf über die Genehmigungsverfahren bis hin zur Vergabe von Bauleistungen.

Die Vielfältigkeit der Aufgaben ist im Planungsmanagement sehr groß, da in jedem Projekt ca. 10-15 Fachbereiche ineinandergreifen. Von den elektrotechnischen Anlagen über die Bautechnik bis hin zu ökologischen und abfallwirtschaftlichen Planungen und letztlich auch die Vermessung und das Flächenmanagement hat man tagtäglich Berührungspunkte mit verschiedensten Fachleuten. Hinzu kommen auch Lenkungsaufgaben, also das Steuern und optimieren von Prozessen, die Zielfindung mit externen Projektbeteiligten und Behörden, die Kosten- und Terminplanung sowie die Projektpräsentation, z.B. bei Podiumsdiskussionen. Meine Projekte kann ich eigenverantwortlich und selbstständig gestalten und damit auch meinen persönlich Fingerabdruck in der Eisenbahnlandschaft hinterlassen. Für Geodäten ist die Deutsche Bahn ein besonderes großer Arbeitgeber sowohl im Fach, als auch für Quereinsteiger.

Während des Masterstudiums habe ich eine Stelle bei der DB ProjektBau GmbH als Vermessungsingenieur angeboten bekommen. Nach Abschluss des Masters wurde mir angeboten, das Fachgebiet zu wechseln und mich stärker in weiterführende Tätigkeiten in unserem Kerngeschäft, dem Bauwesen und Projektmanagement herein zu entwickeln. Darauf hin war ich ein Jahr als Planungsingenieur für Verkehrsanlagen tätig, bevor ich meine derzeitige Stelle als Planungsverantwortlicher angetreten habe. Für den Wechsel von der Fachebene in eine Managementfunktion ist vor allem eine offene, kommunikative und präsente Persönlichkeit ausschlaggebend, welches man sehr gut durch gesellschaftliches Engagement, z.B. in der Fachschaftsarbeit, erlangen kann. Eine strukturierte Arbeitsweise und das effiziente Zeitmanagement, welches ich zum erfolgreichen absolvieren des Studium benötigte, sind heute ebenfalls sehr hilfreich.

Dipl.-Ing. Steven Piorun, MTU: "Die Inhalte der Vorlesungen kommen bei mir täglich zum Einsatz."

Dipl.-Ing. Steven Piorun

Verfahrensspezialist für optische Messtechnik

MTU Aero Engines Holding AG

 

Ich arbeite als Verfahrensspezialist für optische Messtechnik bei der MTU Aero Engines Holding AG in München. Mein Tätigkeitsfeld umfasst die Entwicklung von optischen Messsystemen sowie die Begleitung von Fertigungsentwicklung von neuen Triebwerksbauteilen und Verfahren. In der Luftfahrtbranche sind Qualität und die Einhaltung von kleinen Toleranzen extrem wichtig. Hierbei liefere ich Daten, um Prozesse exakt und präzise steuern zu können.

Während meines Studiums in Hannover habe ich die Bereiche Photogrammetrie und Ingenieurgeodäsie vertieft, was mein tägliches Arbeitsumfeld genau widerspiegelt. Die Inhalte der Vorlesungen von Ausgleichungsrechnung, Nahbereichsphotogrammetrie oder Industrievermessung kommen bei mir täglich zum Einsatz. Schon damals konnte man die Vielfältigkeit der Messmethoden in praktischen Übungen erlernen, die ich jetzt im Beruf einsetze.

Dr.-Ing. Stefan Willgalis, LGLN: "Am Studium in Hannover hat mir am meisten die enge Verbindung zwischen Theorie und praktischen Übungen gefallen."

Dr.-Ing. Stefan Willgalis

Ausbildungsleiter

Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN)

 

Zu meinen Aufgaben gehört, die Landesgrenze von Niedersachsen mit den neun Nachbarländern abzustimmen. Dazu schließe ich Vereinbarungen mit den Verantwortlichen in den Nachbarländer über die technischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen ab und koordiniere die im Liegenschaftskataster durchzuführenden Arbeiten in den Regionaldirektionen des Landesamtes.

Am Studium in Hannover hat mir am meisten die enge Verbindung zwischen Theorie und praktischen Übungen gefallen. Das Studium in der kleinen Gruppe ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit mit den Lehrenden. Insbesondere die Praxisprojekte und die Geodätische Exkursion schaffen ein Gemeinschaftsgefühl unter den Studierenden. Die Möglichkeit, eigenen Interessenschwerpunkten im Studium nachzugehen, war überaus motivierend.

Die Vielfalt der Themen im Geodäsie-Studium rund um den "Arbeitsplatz Erde" fasziniert mich bis heute. Sie ist nach wie vor eine wesentliche Grundlage meiner täglichen Arbeit, insbesondere in der Beamtenausbildung.