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Ein Semester in Paris

Ein Interview mit Eiko Münstedt

Ein Auslandsaufenthalt ist eine großartige Gelegenheit, ein fremdes Land und dessen Kultur kennen zu lernen. Eiko Münstedt entschied sich, im Rahmen eines Auslandssemesters seine Diplomarbeit zu schreiben und verbrachte das 10. Semester in Frankreich. Hier berichtet er über seine Erfahrungen und Erlebnisse in der Metropole Paris.

 

Auf dem Tour Montparnasse mit Blick auf Paris (Bild: Eiko Münstedt)

1. Warum hast du dich für einen Auslandsaufenthalt während deines Studiums entschieden? Warum gerade Frankreich?

Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums war immer mein Ziel, um die Studien- und Forschungsmöglichkeiten in anderen Ländern kennen zu lernen und so mein Studiengebiet auch einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. In der Schule hat mir der Französischunterricht immer sehr viel Spaß gemacht. Durch die Teilnahme an einem Schüleraustausch in die Bretagne, an einem weiteren Studienaufenthalt in Südfrankreich während meiner Schulzeit sowie durch einige Urlaubsaufenthalte habe ich Frankreich näher kennen und schätzen gelernt. Verbunden mit dem Wunsch, auch mal für einen etwas längeren Zeitraum im Ausland zu leben, habe ich mich schließlich dazu entschieden, ein externes Semester in Frankreich zu verbringen, um meine Französischkenntnisse zu verbessern, neue Erfahrungen zu sammeln und neue Kontakte zu knüpfen.

Von der fachlichen Seite her haben mich in meinem Studium die Themengebiete globale Bezugssysteme und geodätische Raumverfahren (GPS, VLBI, SLR, …) sehr interessiert. Herr Prof. Kutterer hat mir schließlich den Kontakt zum Laboratoire de Recherche en Géodésie (LAREG) des Institut Géographique National (IGN) in Paris vermittelt, an dem ich dann meine Diplomarbeit geschrieben habe. Am LAREG wird in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Forschungseinrichtungen der Internationale Terrestrische Bezugsrahmen (ITRF) realisiert.

2. Hattest du Unterstützung bei der Organisation?

Mit der Organisation und Vorbereitung meines Auslandssemesters habe ich während des 8. Semesters begonnen. Zur sprachlichen Vorbereitung habe ich am Fachsprachenzentrum der Uni Hannover zwei Französischkurse belegt, um meine Sprachkenntnisse wieder aufzufrischen. Einige der Kursmitglieder hatten schon ein oder mehr Semester in Frankreich verbracht. Sie konnten mir dadurch wertvolle Tipps für meine Vorbereitungen geben. Des Weiteren habe ich im 9. Semester einen dreitägigen Kurztrip nach Paris unternommen, um vor Ort schon mal  einige Vorbereitungen (z.B. Zimmersuche) für mein bevorstehendes Auslandssemester zu treffen. Bei dieser Gelegenheit war ich natürlich auch am LAREG, um meinen Betreuer und alle anderen Mitarbeiter des Institutes persönlich kennen zu lernen. Ich wurde dort sehr freundlich empfangen und erfuhr sofort große Unterstützung für all meine Anliegen und Fragen hinsichtlich der Organisation meines Auslandssemesters.