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Mobile Mapping: Erfassung und Prozesssierung von Punktwolken

Der dritte Termin der diesjährigen SchülerTalentAkademie fand am Institut für Kartographie und Geoinformatik statt und hatte das Thema „Mobile Mapping: Erfassung und Prozessierung von Punktwolken“. Die Veranstaltung gliederte sich in die Vorstellung des Mobile Mapping Systems und eine Präsentation zum Thema Verarbeitung von Punktwolken mit Beispielen aktueller Projekte sowie eine praktische Rechnerübung, bei der die Schüler verschiedene Methoden zum Übereinanderlegen (Alignment) und zum Vergleichen von Punktwolken anwenden konnten.

Abbildung 1: Mobile Mapping System Riegl VMX-250

Für die Einführung in das Mobile Mapping System wurden die während der Messfahrten am Fahrzeug angebrachten Sensoren im Rechnerpool des Instituts ausgestellt und in einem Vortrag erklärt. Darüber hinaus wurden typische Verarbeitungsschritte wie Alignment, Segmentierung und Klassifikation vorgestellt und darauf aufbauend Laserscanningprojekte des Instituts präsentiert.

In der anschließenden Rechnerübung konnten die Schüler selber Hand anlegen und mit der frei verfügbaren Software CloudCompare Punktwolken vergleichen und übereinanderlegen. Als Einstieg wurde eine Einführung zum Iterative Closest Points Algorithmus gegeben, welcher in CloudCompare zum Alignment von Punktwolken zur Verfügung steht.

Der abschließende Termin der SchülerTalentAkademie findet am 29.05. am Geodätischen Institut statt und führt die Schüler wieder in die Welt des Laserscannings – wenn es das Wetter zulässt mit einer selbständigen Erfassung eines Objektes im Außenbereich. 

Abbildung 2: Zwei 3D-Punktwolken (grün und weiß) aus unterschiedlichen Messfahrten
Abbildung 3: Punktwolke vorher (von oben)
Abbildung 4: Punktwolke nach Alignment durch ICP