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Polarstern am Äquator gesichtet

Geodäsie-Student erforscht Meeresboden

Von Bremerhaven nach Kapstadt – mit dem Schiff sind das etwa 7.000 Seemeilen: Lukas Schack, Student des Masterstudiengangs Geodäsie und Geoinformatik an der Leibniz Universität, war fünf Wochen mit der „Polarstern“ unterwegs. Auf dem Expeditionsschiff des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung lernte der 24-Jährige mit einem neu entwickelten Schallwellen-Messgerät, den Meeresboden sowie dessen Strukturen und Formen zu vermessen. Über das Institut für Erdmessung war er in Kontakt mit dem Alfred-Wegener-Institut gekommen. 

Die erste Prüfung seiner Seetauglichkeit fand bereits im Golf von Biskaya vor Frankreich statt. „Dieses Gebiet ist für seine starken Stürme bekannt“, sagt Lukas Schack. Bis zu neun Meter hohe Wellen brachen sich am Schiffskörper der „Polarstern“. Nach drei Tagen Seekrankheit war für ihn der unangenehme Teil der Reise überstanden. Abgesehen von einem vierstündigen Zwischenstopp am Hafen von Las Palmas sahen Lukas Schack sowie die 40 weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Bord nur Wasser, Wellen und Meerestiere - beispielsweise Delphin-Schwärme und fliegende Fische in Äquatornähe.

Und natürlich wurde auch gearbeitet: Rund um die Uhr war „seine“ Gruppe, bestehend aus fünf Studierenden unterschiedlicher Universitäten, mit der Vermessung des Meeresbodens beschäftigt. „Ich habe auf dieser Reise gemerkt, wie viel anwendbares Wissen ich während meines Studiums schon gesammelt habe“, resümiert der Student zufrieden.                                             

 

Kristina Weidelhofer, Pressestelle der LUH