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Studienziele Geodäsie und Geoinformatik

Im Vergleich zum Bachelorstudiengang ist der Masterstudiengang Geodäsie und Geoinformatik forschungsorientierter aufgebaut. Dabei profitieren die Studierenden nachhaltig von der Einheit von Forschung und Lehre, da alle Lehrenden unmittelbar Methoden und Ergebnisse ihrer eigenen Forschungstätigkeit in der Lehre weitergeben. Der Masterabschluss soll die Studierenden in die Lage versetzen, entsprechende Entwicklungs- und Forschungsaufgaben in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen eigenständig durchführen zu können. Die Absolventen müssen neue Methoden selbstständig erarbeiten und aktuelle Forschungserkenntnisse in ihre Arbeiten integrieren können. Sie müssen ihre Tätigkeiten kritisch bewerten und in einem komplexen Wirkungsumfeld einordnen können. Darüber hinaus soll das Studium auch die Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit entwickeln sowie auf die Wahrnehmung von Managementaufgaben vorbereiten. 

Das Masterstudium bietet die Möglichkeit, sich in einem oder mehreren Teilgebieten der sechs Fachgebiete der Geodäsie und Geoinformatik zu spezialisieren, wobei ein ganzer Bereich (Geodäsie oder Geoinformatik) nie vollständig abgewählt werden kann. So werden den Absolventen die zentralen Elemente aus dem nicht-gewählten Bereich ebenfalls vermittelt und eine breite Ausbildung bleibt bis zu einem gewissen Grad erhalten.  

Lernergebnisse des Studiengangs

In beiden Studiengängen (Bachelor und Master) sollen die Studierenden grundlegende Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen erwerben. 
Die Fachkompetenzen umfassen sowohl solide Kenntnisse in Mathematik, Physik und Informatik, als auch in den sechs Fachgebieten der Geodäsie und Geoinformatik:

•    Ingenieurgeodäsie und geodätische Auswertemethoden,
•    Physikalische Geodäsie,
•    Positionierung und Navigation,
•    Photogrammetrie und Fernerkundung,
•    Geoinformatik und Kartographie,
•    Flächen- und Immobilienmanagement. 

Die so genannten Schlüsselqualifikationen umfassen Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz. Sie werden hauptsächlich integrativ, d.h. innerhalb des regulären Lehrangebotes in Verbindung mit fachlichen Inhalten, vermittelt. Zusätzlich können im Wahlbereich z.B. Veranstaltungen des Zentrums für Schlüsselkompetenzen (ZfSK) belegt werden.

In Übungen, die als Studienleistungen nachzuweisen sind, werden zusätzlich vor allem soziale Kompetenzen gefördert. Viele Aufgaben sind in Kleingruppen zu bearbeiten, in denen organisatorische Fähigkeiten und Teamarbeit gefordert werden. 

Das Masterstudium baut inhaltlich auf den im Bachelorstudium vermittelten Kenntnissen auf und erweitert und vertieft diese vor allem in den Wahlbereichen Geodäsie und Geoinformatik. Dabei erlernen die Studierenden aktuelle Methoden und Konzepte aus den sechs Fachgebieten auf wissenschaftlicher Basis anzuwenden. Beispielsweise sind es  ingenieurgeodätische und planerische Fragestellungen, erweiterte Themengebiete der Physikalischen Geodäsie oder vertiefende Aspekte der Photogrammetrie und Geoinformationssysteme, die in den Wahlpflichtbereichen behandelt werden. 
Schlüsselkompetenzen, die verstärkt im Masterstudium – besonders im Projektseminar - erworben werden sollen, sind zum Beispiel: 

•    Projektmanagement,
•    eigenständiges Erarbeiten von Themenbereichen,
•    Schöpferisches und selbstkritisches Handeln,
•    Verantwortung und Führungseigenschaften.

Außerdem wird der Hauptteil der Grundlagen im Master in der Wissenschaftssprache Englisch gelehrt. Weiter eröffnet der Masterabschluss den Zugang für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst (vgl. § 2 Abs. 1 APVOhöhtechD).