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Studienziele Navigation und Umweltrobotik

Ziel dieses neuen Masterstudiengangs ist es, Absolventen eines ingenieur- oder naturwissenschaftlich ausgerichteten Bachelorstudiengangs die erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln, um mit den genannten Herausforderungen umgehen zu können und hierfür Lösungen zu entwickeln und zu realisieren. Wesentliche Kernkompetenzen liegen in der Beherrschung der Sensorik und Aktorik sowie der Modelle und Methoden, die zur Erfassung und Interpretation von Daten über die natürliche Umwelt und zur Navigation und angemessenen Reaktion in derselben benötigt werden. Die Betonung der Umgebungserfassung und -modellierung stellt eine Besonderheit des Studiengangs dar. 

Insgesamt wird von Absolventinnen und Absolventen des Masterstudienganges ein hoher Grad an eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit gefordert. Dabei profitieren die Studierenden nachhaltig von der Einheit von Forschung und Lehre, da alle Lehrenden unmittelbar Methoden und Ergebnisse ihrer eigenen, international anerkannten Forschungstätigkeit in der Lehre weitergeben. Der Masterabschluss soll die Studierenden in die Lage versetzen, entsprechende Aufgaben in Forschung und Anwendung eigenständig durchführen zu können. Die Absolventen müssen neue Methoden selbstständig erarbeiten und aktuelle Forschungserkenntnisse in ihre Arbeiten integrieren können. Sie müssen ihre Tätigkeiten kritisch bewerten und in einem komplexen Wirkungsumfeld einordnen können. 

Darüber hinaus ist sowohl für das Studium als auch für die sich anschließende Berufstätigkeit die Fähigkeit zur interdisziplinären und fachübergreifenden Zusammenarbeit essentiell. Diese soll schon vom ersten Semester an in den von Studierenden mit unterschiedlichem fachlichen Hintergrund gemeinsam zu bewältigenden praktischen Anteilen des Studiums intensiv entwickelt werden. Dadurch werden die Studierenden auch auf die Wahrnehmung von Managementaufgaben vorbereitet.

Lernergebnisse des Studiengangs

Der Masterstudiengang ist interdisziplinär angelegt. Der Kern liegt in der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik, dessen grundlegende Aufgaben die Bereitstellung von Ortsinformationen zur Positionierung und Navigation, die Erfassung und Analyse von Umweltinformationen sowie deren Abbildung in Karten und Datenbanken sind. Weitere wesentliche Elemente bilden die Elektrotechnik, die Informatik und der Maschinenbau. Der Lehrplan ist so ausgerichtet, dass ein Hauptteil der Kurse aus der Geodäsie und Geoinformatik heraus angeboten wird; die weiteren - im Umfang geringeren - fachlichen Schwerpunkte werden durch Import aus den genannten anderen Fächern bewerkstelligt.

Um das Vorwissen der aus unterschiedlichen B.Sc.-Studiengängen kommenden Studierenden in den Kernfächern der Navigation und Umweltrobotik weitgehend zu vereinheitlichen, sind im ersten Semester – den jeweiligen Kenntnissen entsprechend – unterschiedliche Pflichtveranstaltungen zu belegen. Das zweite und dritte Semester besteht aus einer Mischung von Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen sowie praktischen Anteilen. Damit soll sowohl ein Verständnis des Gesamtzusammenhangs entwickelt werden als auch eine gewisse Vertiefung in einem Teilbereich möglich sein. Gegenstand der sich im letzten Semester anschließenden, sechsmonatigen Masterarbeit ist es, dass Studierende ein weitergehendes Problem aus dem Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden erfolgreich bearbeiten.

Im Studiengang sollen die Studierenden grundlegende Fach- und Methodenkompetenzen sowie Schlüsselqualifikationen erwerben, wie beispielsweise die Fach- und Methodenkompetenzen

-    aufbauend auf den B.Sc. Kenntnissen in Mathematik, Physik und Informatik 
-    Vertiefungen in geodätischen Aspekten sowie Elementen aus der Informatik, Elektrotechnik und dem Maschinenbau.

Die Schlüsselqualifikationen umfassen Sozial- und Selbstkompetenz. Sie werden hauptsächlich integrativ, d.h. innerhalb des regulären Lehrangebotes in Verbindung mit fachlichen Inhalten, vermittelt. Zusätzlich können im Wahlpflichtbereich Veranstaltungen des Zentrums für Schlüsselkompetenzen (ZfSK) der LUH belegt werden.
Lehrveranstaltungen, in denen diese Schlüsselqualifikationen, in Verbindung mit Fachkompetenzen besonders gefördert werden, sind vor allem die Praxisprojekte und das studentische F&E-Projekt in den Semestern 1 – 3, die Ringvorlesung im zweiten sowie das Seminar im dritten Semester. Viele Aufgaben sind in Kleingruppen zu bearbeiten, in denen organisatorische Fähigkeiten und Teamarbeit gefordert sind – seit jeher ein besonderes Merkmal der Fachrichtung Geodäsie und Geoinformatik.