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Interview mit Henning Voelz

Name: Dipl.-Ing. Henning Voelz 
Arbeitsstelle: Robert Bosch GmbH
Tätigkeitsbezeichnung: Entwicklungsingenieur

 

Wo arbeiten Sie und was ist dort Ihre Aufgabe?

Ich arbeite bei der Robert Bosch GmbH in Hildesheim im Bereich der Forschung und Vorausentwicklung. In meinem derzeitigen Projekt beschäftige ich mich mit der Entwicklung von videobasierten Fahrerassistenzsystemen für das Fahrzeugumfeld. Dabei geht es insbesondere um digitale echtzeitfähige Bildverarbeitung und die dafür notwendige Programmierung in C++.

Was macht Ihnen an Ihrem Job besonders Spaß?

Die entwickelten Algorithmen können direkt vor Ort in einem Versuchsfahrzeug ausprobiert werden; Praxis und Theorie gehen somit Hand in Hand und die Arbeitsaufgaben gestalten sich abwechslungsreich. Außerdem gibt es immer wieder neue unerwartete Probleme - und dann auch Lösungen. Zudem ist das durchschnittliche Alter im Kollegenkreis mit knapp über 30 recht jung, es herrscht eine angenehm lockere Arbeitsatmosphäre.

Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen und was hat Ihnen dabei besonders geholfen?

Ich habe die Stelle über eine Bewerbung auf eine Anzeige bei www.jobpilot.de erhalten.

Hat Sie Ihr Studium gut vorbereitet, was ist besonders wichtig für Studierende?

In meinem Berufsfeld benötige ich vor allem Kenntnisse aus der Photogrammetrie (z.B. Kalibrierung, digitale Bildverarbeitung), aber auch Kenntnisse für andere typisch geodätische Aufgabenstellungen, wie Koordinatentransformationen, Fehlerrechnungen oder Kalmanfilterung. Diese Themen wurden im Studium gut abgedeckt.

Was hat Ihnen besonders gut am Studium in Hannover gefallen?

Die Abschlussübungen, die in Hannover im Sommersemester über einen Zeitraum von zwei Wochen stattfinden, haben mir sehr gefallen. Neben der Vertiefung der praktischen Vermessungen stärkten sie den guten Zusammenhalt unter uns Studierenden. Außerdem hat mir die Arbeit in der gut organisierten Fachschaft sehr viel Spaß bereitet. Von den Vorlesungen möchte ich die Veranstaltung "Photogrammetrie in der Praxis" hervorheben, die den Studierenden das Berufsfeld näher bringt.